Luka Bloom > Tour Archiv > Deutschland
Tour Poster Germany 2002 Between The Mountain And The Moon Tour
14 Februar 2002  Kiel - Räucherei
15 Februar 2002  Hamburg - Audimax
16 Februar 2002  Hannover - Capitol
17 Februar 2002  Berlin - ColumbiaFritz
19 Februar 2002  Nürnberg - Hirsch
21 Februar 2002  München - Café Muffathalle
22 Februar 2002  Aschaffenburg - Colos-Saal
23 Februar 2002  Mainz - Frankfurter Hof
24 Februar 2002  Köln - WDR Sendesaal

>between the mountain and the moon<

»Stadionfolk fürs Schlafzimmer« hat er sein Live-Konzept einmal benannt. Das ist zwar mit einem Augenzwinkern zu verstehen, umschreibt aber dennoch ganz gut die Fülle und Größe, die er mit seinen Songs zu erzeugen imstande ist.

Nur mit seiner offen gestimmten Gitarre und seiner warmen Stimme erzeugt Luka Bloom eine so dichte Atmosphäre, daß man kein weiteres Instrument vermißt. Auf diese pure Form der Präsentation greift Luka Bloom jedoch nur bei seinen Live-Konzerten zurück - auf seinem neuen, mittlerweile sechsten Studioalbum, Between the Mountain and the Moon sind neben Streichquartetten und Brass-Arrangements auch nordafrikanische Instrumente zu hören - und sogar eine Gaststimme! Die niemand geringerem als der irischen Pop-Ikone Sinead O'Connor gehört. Als er dieses Album jüngst - in gewohnter Solo-Manier - bei einem Showcase im Hamburger Planetrium vorstellte, waren Kritiker und Fans sich schnell einig, daß es sich bei der aktuellen Veröffentlichung um Luka Blooms stimmigstes Werk handelt. Freuen Sie sich also auf viele neue Songs und Klassiker von einem der besten Songwriter dieser Tage.

www.karsten-jahnke.de


Folker! Nr. 1/2002 - Januar-Februar
Das Magazin für Folk, Lied und Weltmusik

"Wenn die Welt Krieg führt, müssen wir mehr Musik machen!"
Luka Bloom
Irischer Barde auf Tournee in Deutschland


Luka Bloom Von großen Major-Plattenfirmen mag Luka Bloom seit geraumer Zeit nicht mehr viel wissen. Ins neue Millennium startete der inzwischen 46-jährige irische Singer/Songwriter und Gitarrist mit einer Veröffentlichung auf dem kleinen, aber feinen Hamburger Skip-Label. Ausschlaggebend für diesen Wechsel waren Luka Blooms Erfahrungen mit Branchenriesen wie Sony Music, die zuletzt seine CD "Salty Heaven" veröffentlichte, ohne dafür jedoch einen Finger krumm zu machen, um das "Produkt" auch unter die Leute zu bringen.

"Ein absoluter Alptraum", erinnert sich Luka Bloom im Interview anlässlich der Vorstellung seiner neuen CD "Between The Mountain And The Moon" an die eigentümliche Anti-Marketing-Politik des Unternehmens. Unter den Fittichen von Skip-Macher Bernd Skibbe fühlt sich der Ire heute pudelwohl. Nachdem er für das Label mit "Keeper Of The Flame" zunächst eine CD mit elf Cover-Songs einspielte, u.a. von Joni Mitchell, U 2, Bob Dylan, Abba und Bob Marley, hat Bloom sein neues Werk, mit dem er im Februar in Deutschland auf Tournee sein wird, ebenfalls bei der Hamburger Independent-Firma veröffentlicht.

Angefangen hat Luka Bloom, mit bürgerlichem Namen Barry Moore, Bruder von Irlands großem Volkssänger Christy Moore, als Folkie und Gitarrenpicker. Nach drei Langspielplatten und zahllosen Auftritten führte eine Verletzung am rechten Arm zu einer vollständigen Veränderung seines Gitarrenstils. "Meine Art, Gitarre zu spielen, ist jetzt vielleicht weniger interessant, aber es führte dazu, mich stärker meiner Seite als Singer/Songwriter zuzuwenden", meint Luka Bloom zu seinem heute bisweilen perkussiven Gitarrenspiel, das bereits 1990 auf seiner Debüt-CD unter dem Pseudonym Luka Bloom deutlich zum Ausdruck kam. "Riverside" enthielt mit Titeln wie "Delirious" nicht nur spätere Konzert-Dauerbrenner; solche Songs markierten zugleich auch ein modernes, urbanes Verständnis von Folkmusik: Rockige Rhythmen und Grooves, solo dargeboten von einem temperamentvoll agierenden Iren, der mit akustischen Interpretationen von Rap-Nummern oder von Elvis Presley ein undogmatisches Folkverständnis unter Beweis stellte. Luka Bloom, der seinen Künstlernamen Suzanne Vegas Kinderlied "Luka" und der Romanfigur von Irlands Nationalhelden James Joyce, "Leopold Bloom" entlieh, ist dennoch nach wie vor ein gern gesehener Gast auf fast jedem renommierten Folk-Festival zwischen Tøndern und Melbourne.

Nach seinem Besuch in Deutschland wird es Luka Bloom im März für eine ausgiebige Tournee nach Australien ziehen. Auch dort will er seine neue CD vorstellen, die auf bemerkenswerte Weise von einfachen Menschen inspiriert wurde und von deren kleinen und großen Geschichten erzählt. Sie handelt von jenen "Helden", die Luka Bloom zufolge nicht im Rampenlicht der Öffentlichkeit stehen, sondern "täglich kämpfen und überleben, einfache Leute, die ihre Familie durchbringen, die lieben, lachen und trotz aller Probleme innerlich nicht verhärten". In Hamburg präsentierte Luka Bloom im Herbst vergangenen Jahres sein neues Werk vor einem geladenen Medien-Publikum ausgerechnet im sphärisch anmutenden Planetarium der Hansestadt. Angesichts des dabei möglichen freien Blicks auf das Firmament habe er sich "vom Universum geschützt" gefühlt. Gefragt, ob er denn auch die Sterne wirklich gesehen habe, antwortete Luka Bloom ebenso schlagfertig wie amüsiert: "Ich sehe überall Sterne..."

Michael Tiefensee
www.folker.de/200201/bloom.htm


alphamusic.com

Luka Bloom, der seine Karriere noch als Barry Moore startete (bevor er seinen Namen unter dem Einfluß von Susanne Vega's Song und dem Protagonisten aus "Ulysses" änderte), ist mittlerweile seit fast 30 Jahren nicht wegzudenken aus der Folkszene. Viele Einflüsse machten den Iren zu der Lichtfigur, die er heute ist: Joni Mitchel, die frühen U2, seine ersten Tourneen durch England und Deutschland und eine lange Zeit in den Staaten formten diesen politischen Songwriter und Gitarristen. Erleben Sie Luka Bloom live!


Hamburger Morgenpost - www.mopo.de - 13.02.2002

Luka Bloom
Herzensbrecher On Tour


... Kein Wunder, denn nach eigenem Selbstverständnis sieht sich der irische Herzensbrecher als Live-Musiker, der dann und wann mal aufnimmt. Nicht aber als ein an seinen Songs frickelnder Studiokünstler, der notgedrungen auf Tour geht, um die neuesten Werke zu promoten. Wenn Bloom zur Gitarre greift, dann hört es sich an, als spielte eine ganze Band: gewaltig, zugleich lauschig und intim. Er selbst nennt es "Folkmusic fürs Schlafzimmer", die stets für Überraschungen gut ist. Mal sinds die engagierten Texte, mal die Whiskey getränkte Stimme. -ks

15. Februar, 20 Uhr, Audimax


DIE WELT online - Hamburg Feuilleton - 15.02.2002

Mut zur Lücke - Die Hörer übernehmen den Rest
Der Songpoet Luka Bloom lädt heute ins Audimax

... Literaturwissenschaftler sprechen in solchen Fällen von Leerstellen. Der Leser muss die Lücken im Text ergänzend füllen, damit sich ein Sinn ergibt. Auch Luka Bloom spielt gern mit diesem Stilmittel - nicht nur bei der Wahl seines Künstlernamens, sondern auch in seiner Musik. Als er für die Aufnahmen seiner aktuellen Platte "Between the Mountain and the Moon" Musiker ins Studio holte, gab er ihnen folgende Direktive: "Ihr seid nicht hier um Musik zu kreieren, ihr sollt Räume schaffen." Reduziert auf ein Minimum gleiten die Lieder, in deren Kern immer noch Blooms angenehm angeraute Stimme und seine Gitarre stehen, majestätisch dahin und beweisen Mut zur Lücke: "Es ging mir nicht um Grooves, Klänge und Klangschichten." Im Gegenteil: "Spiele nicht alles, was du spielen willst", lautete die Regel im Studio. "Die Hörer übernehmen den Rest."...

www.welt.de/daten/2002/02/15


Kulturnews - 02/02 freemag

live Luka Bloom
Anfangs war er immer nur "der Bruder von Christy Moore", doch den hat Luka Bloom in punkto Erfolg längst überflügelt. Sein melodischer Folkpop bezaubert mit menschlicher Wärme, und witzig ist der Mann auch noch, vor allem live. kulturnews präsentiert seine Deutschland-Tour.

www.kulturnews.de


musix - das konzertmagazin 02/02

Luka Bloom
... Nur mit seiner warmen Stimme und einer offen gestimmten Gitarre bewegt Luka Bloom schon seit Jahrzehnten die Menschen rund um den Erdball. Der jüngere Bruder von Christy Moore besitzt die immer seltener werdende Gabe, das Publikum wirklich zum Zuhören zu bringen. Mit überwältigenden Melodien und wunderschönen, aber keineswegs pathetischen Texten verzaubert Bloom im wahrsten Sinne des Wortes sein Publikum. Ohne Übertreibung gehört dieser bodenständige und bescheidene Künstler zu den besten und emotionalsten Singer/Songwritern der Gegenwart.

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> Programm-Infos
Samstag, 16.02.2002 - Capitol, Hannover

Hallo Sonntag - Nachrichten - Februar 2002

Gitarre und Gesang ohne Schnickschnack
Luka Bloom im Capitol


HANNOVER (esc). Mit nichts anderem als seiner offen gestimmten Gitarre und seiner warmen Stimme erzeugt Luka Bloom eine so dichte Atmosphäre, dass man kein weiteres Instrument vermisst. Auf diese pure Form der Präsentation greift der Musiker jedoch nur bei seinen Live-Konzerten zurück. Auf seinem aktuellen Album "Between the Mountain and the Moon" sind nebenStreichquartetten und Brass-Arrangements auch nordafrikanische Instrumente zu hören. Wer die Stimme des bekannten Songwriters einmal von nichts anderem als seiner Gitarre begleitet erleben möchte, sollte sich das Konzert des Künstlers in Hannover nicht entgehen lassen.

Am Samstag, 16. Februar, steht Luka Bloom von 20 Uhr an im Capitol auf der Bühne. Das Publikum kann sich auf viele neue Songs, aber auch auf die schönsten Klassiker des Musikers freuen.

www.hallo-sonntag.de/aktuell/kultur.html+luka+bloom


Dienstag, 19.02.2002 - Hirsch, Nürnberg

Nürnberger Nachrichten - Kultur - Februar 2002

Das Landei singt
Der irische Folksänger Luka Bloom im Nürnberger "Hirsch"


Wer oder was ist Luka Bloom? Ein Landei, eine Disco Queen oder ein Folksänger? Die Antwort ist ein dreifaches Ja...

www.nn-online.de/nn/f3.htm


Donnerstag, 21.02.2002 - Café Muffathalle, München

munichx.de - Februar 2002
musik, konzerte, interviews und neuerscheinungen

Luka Bloom ist nicht sehr bekannt. Er ist eher ein Geheimtip unter Freunden, so wie das kleine Lokal links hinten in der weißt-schon-wie-Strasse. Und wie das so ist mit Geheimtips: sie bleiben meist nicht lange geheim, weil ihre Qualität nun mal in die weite Welt hinaus dringt. Genau das passiert gerade mit Luka Bloom. Der relaxte Ire schreibt seit 1999 , teilt seine Begabung auch mit anderen Musikern wie Sinead O'Connor. "Ohne Eile, ohne Plan", sagt er selbst. Mit Sinead O'Connor singt er ein Duett über die Dublinerin Christina Noble. Frau Noble widmete ihr Leben der Hilfe von benachteiligten Kindern. Weitere Stücke ehren Heinrich Harrer, den Sänger Micho Russel oder Lukas Klassenkameradin Maura O'Halloran, die Zen studierte. "Between The Mountain And The Moon" erschien im Oktober 2001. Und jetzt ist er bald in München: am Donnerstag, den 21.02.2002 im Cafe Muffathalle.

Nina Bludau
www.munich-x.de/hoeren/lukabloom.php3


Freitag, 22.02.2002 - Colos-Saal, Aschaffenburg

Colos-Saal Luka Bloom (IRL)
Freitag, 22. Februar, Beginn 21 Uhr, Einlaß 20 Uhr
verträumt-wohlige Klänge von der grünen Insel - voller Überraschungen


Luka Bloom ist ein Phänomen. Der jüngere Bruder des Irish-Folk-Nationalhelden Christy Moore schreibt mit einer beängstigen Regelmäßigkeit steinerweichende Melodien, ergreifend schöne Texte, hat ein charismatisches, warmes Gesangsorgan und beweist bei seinen Konzerten echte Entertainerqualitäten.

Auf seine Folk-Vergangenheit wollte Luka Bloom ab Mitte der 80er nicht mehr angesprochen werden, weswegen er vorübergehend in die USA übersiedelte. Dort bestritt er Support-Tourneen für die Pogues, agierte als Gastsänger bei den Indigo Girls und freundete sich mit den Hothouse Flowers an, welche ihm schließlich zu einem Major-Plattenvertrag verhalfen. Mit drei beachtlich erfolgreichen Alben verabschiedete sich Bloom Mitte der 90er aus Amerika.

Zurück in der Abgeschiedenheit Irlands schlug Luka Bloom leisere Töne an. Unter dem Motto "Stadionfolk fürs Schlafzimmer" verschaffte sich Bloom auf kleineren Tourneen eine eingeschworene, wenn auch kleine Fanschar und begeisterte Kritiken. Einen roten Faden seiner bisherigen Veröffentlichungen aufgreifend, entschloss sich der sympathische Ire im Sommer 2000 ein Album voller Coverversionen aufzunehmen. Sein Wechsel zu einem Indie-Label schien in Luka Bloom neues Selbstvertrauen zu wecken, denn im Herbst 2001 lieferte er mit "Between The Mountain And The Moon" sein bisher stimmigstes Werk ab.

www.colos-saal.de


Der Schallplattenmann sagt - Ausgabe #283, 25. Februar 2002

Luka Bloom
Colos-Saal Aschaffenburg, 22.02.2002


Während Luka Bloom sich auf seinen Alben eher spröde und ernsthaft gibt, entwickelt er auf der Bühne echte Entertainer-Qualitäten. Wie viele seiner vergleichbaren Kollegen braucht er nur seine Songs und seine Gitarre, um sofort als grundsympathischer Songwriter durchzugehen. Man nimmt es ihm ab, wenn er sagt, dass er keine Setliste für diesen Abend hat. Bei den Songs, die ihm in den Kopf kommen, stehen die neuen von "Between The Mountain And The Moon" nicht im Vordergrund, erst nach und nach finden sie ihren Weg ins Programm. Luka Bloom ist einfach da, schöpft aus seinem Fundus und lebt in dieser Ecke aus charmantem Understatement und knochentrockenem irischen Humor.

Das Publikum dankte es ihm an diesem Abend mit ständig wachsender Begeisterung, und klatschte ihn für zwei weitere Songs auf die Bühne zurück, als die anschließende Disco schon in Vorbereitung war und die Musik vom Band lief. [dmm]

www.schallplattenmann.de


Samstag, 23.02.2002 - Frankfurter Hof, Mainz

Singer / Songwriter
Luka Bloom
"Between the Mountain & the Moon"-Tour


Der Ire Luka Bloom ist einer der wenigen Musiker, der den fast schon ausgestorbenen Begriff des Singer / Songwriters noch mit musikalischem Leben erfüllt.

frankfurter-hof.mainz-online.de/aktuell/0202/2402.html


Sonntag, 24.02.2002 - WDR Sendesaal, Köln

Konzert: LUKA BLOOM
BETWEEN THE MOUNTAIN AND THE MOON 24.02.2002


Fast vier Jahre hat es gedauert, bis Luka Bloom wieder ein Album mit ausschließlich eigenen Songs aufgenommen hat. Nach drei erfolgreichen Alben für Warner Brothers und einem weiteren für SONY 1997 konzentrierte er sich auf dem ersten SKIP Album Keeper Of The Flame zuletzt auf Cover-Versionen großer Pop-Songs. Mit Between The Mountain And The Moon dürfte der irische Singer/Songwriter nun endgültig in die erste Liga irischer Songschreiber vordringen.

Bereits 1999 entstanden die ersten Songs des vorliegenden Albums im Windmill Lane Studio, das u. a. auch von so versierten Songschreibern wie REM genutzt wird. Luka Bloom beschreibt den Entstehungsprozeß des Albums so: "Every now and then I'd quietly slipped into the studio for a day or two. No plan, no rush. Little by little the songs took shape; different musicians came in to play; all very relaxed, no pressure. Almost every note people performed remained in the mix. This is the first time I felt confident in a studio, finally I found a relationship with a studio and an engineer (Brian Masterson), where I felt capapble of expressing myself, without (too much) fear."

Für die Instrumentierung seiner neuen Songs bediente sich Luka Bloom einer ganz ungewöhnlichen Vielfalt von Stilmöglichkeiten, neben dem Derbouka-Spieler Mohamed Bouhanna findet sich Akkordeon-Instanz Martin O'Connor auf dem Album, Brass-Arrangements wechseln sich mit Instrumentierungen für Streichquartett ab und das Ende der Produktionsphase war der Zusammenarbeit mit Sinéad O'Connor gewidmet: "Right at the end of the recording I asked Sinéad would she sing a song with me. I am grateful to her for lending her beautiful voice to some of the songs, especially Love Is A Place I Dream Of."

Dieses berührende Duett mit der irischen Pop-Ikone Sinéad O'Connor ist einer Person aus Dublin gewidmet, die ihr Leben der Hilfe von benachteiligten Kindern gewidmet hat, Christina Noble. Wie ein roter Faden ziehen sich die Referenzen an Menschen durch das Album, die für Luka jeder für sich Größe besitzen. As I Waved Goodbye beschäftigt sich mit Heinrich Harrer, der nach dem Einmarsch der Chinesen in Tibet auf die Flucht gehen muß und einen gleichzeitig traurigen und schönen Moment des Abschieds von seinen Freunden in Lhasa empfindet. Hands Of A Farmer beschreibt eine irische Legende, den Sänger Micho Russell, dessen größte Gabe es war, einfach Micho zu sein. Und Soshin ist Maura O'Halloran gewidmet, einer Irin, die Zen Buddhismus studierte und mit großen Plänen in ihre Heimat zurückkehren wollte, aber einem Verkehrsunfall in Thailand zum Opfer fiel. Luka und Maura besuchten das gleiche College in Dublin.

Between The Mountain And The Moon wird im Februar auf einer ausgedehnten Tournee durch Deutschland vorgestellt werden, neben ebenfalls auf dem Album befindlichen Konzertklassikern wie Gabriel, Monsoon oder I'm A Bogman werden dann auch die oben genannten Songs dafür sorgen, daß der Singer/Songwriter aus Dublin ein neues Kapitel seiner Karriere aufschlagen wird.

www.wdr5.de/funkhauseuropa/veranstaltungen


Schnüss - Das Bonner Stadtmagazin - Februar 2002

So. 24.2. Luka Bloom
Während der irische Singer/Songwriter mit der melancholischen Stimme auf seinen Studio-Alben Songs mit sparsamen Arrangements inszeniert, bevorzugt er live den Solo-Vortrag. Mit mächtig klingender akustischer Gitarre trägt er seine beschwörenden Lieder vor, die Pop- und Folk-Ansprüche gleichermaßen zufrieden stellen. Legendär sind dabei Versionen bekannter Hits, die er zwischen seine nachdenklichen Balladen einstreut.
(Köln, WDR Sendesaal, 21.00 h)

www.schnuess.de


Gerd Schinkels Kritiken
Daumenkritik: ein Daumen hoch, einer quer - aber der hat Tendenz nach oben

Luka Bloom
Singer/Songwriter aus Irland

Konzert am 24.2.2002 im Klaus von Bismarck-Saal des WDR-Funkhauses in Köln

Für den Bruder von Christy Moore - Luka Bloom ist der Künstlername von Barry Moore - gilt Ähnliches wie für die Walkabouts: Als Sympathisant mit Restdistanz zum Künstler sieht man etwas ratlos die Begeisterungsstürme der eingefleischten Fans und neigt zur skeptischen Selbstbefragung, ob man vielleicht irgendwas verpasst haben könnte. Offenbar muss die Wellenlänge stimmen, um den Enthusiasmus teilen zu können. Und wenn es denn so ist, dann soll es auch okay sein.

Und was bleibt für den Rest? Ein Konzert mit respektablen Höhen und dazwischen mit weiten Ebenen. Luka Bloom präsentiert einen satten Gitarrensound, dargebracht in einer einzigartigen, verblüffenden Spieltechnik, die aus den offen gestimmten Saiteninstrumenten mehr Rhythmus herausholt, als sechs Saiten erwarten lassen. Es ist eine Technik, die zunächst Staunen auslöst, auf die Dauer aber doch das Bedürfnis nach Abwechslung weckt, denn ein- und dasselbe Klangphänomen bleibt nur schwer ein ganzes Konzert lang in gleicher Weise faszinierend.

Luka Bloom ist in seinen technischen Spielmöglichkeiten auf der Gitarre seit einer Verletzung am rechten Arm eingeschränkt und hat seine nun entwickelte Technik mehr dem musikalischen Transport von Texten und Melodien untergeordnet. Er sieht sich eher als Singer/Songwriter denn als Folkpicker, wogegen nichts einzuwenden ist.

Der zwischen den Liedern koboltartig mit Entertainerqualitäten auf der Bühne agierende Ire hat eine einschmeichelnde Stimme und gewaltige Talente zur Entwicklung von Melodien, die unter die Haut gehen. Seine Texte sind geistreich und bissig, romantisch und feinfühlig, doch erreichen er damit - unterstelle ich mal - genauso wenig in vollem Umfang inhaltlich sein deutsches Publikum wie andere Sänger, die hierzulande in einer Fremdsprache singen. Wer dies bestreitet, macht sich etwas vor.

So gesehen kommt für deutsche Zuhörer die Faszination, die von diesen Liedern ausgeht, zum überwiegenden Teil aus dem Gesamteindruck, der sich vor allem über den Sound, die Stimme, die Musik, die Melodie vermittelt. Und da wären wir wieder beim Dilemma des doch beschränkten Spektrums. Gleichwohl - er schafft es, ein begeistertes Publikum nicht nur zu stehend gezolltem Beifall zu bewegen. Wer nach dem Konzert in so viele beglückte Gesichter sehen kann, kann dem Künstler für sein Talent und seine Leistung nur Anerkennung bezeugen.

www.gerdschinkel.de/ddaumendetails.htm#Luka Bloom

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Samstag, 09.03.2002
14:05-15:00 - Funkhaus Europa Live

Das Beste aus den Weltmusik-Livekonzerten der letzten Monate ...
Eine Stunde Livemusik ohne Unterbrechung!

Luka Bloom
Köln, WDR-Funkhaus, 24.2.02


Monsoon - You - Exploring The Blue - Gone To Pablo - I Need Love
Sunny Sailor Boy - Holy Ground - Don't Be So Hard On Yourself - Ciara
Natural Mystic - Keeper Of The Flame - Make You Feel My Love
Dancing Queen

www.wdr5.de/funkhauseuropa/fheuropalive

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Tour Poster Germany 2002 Deutschland
15 Okt 2002  Würzburg - Radlersaal
16 Okt 2002  Regensburg - Leerer Beutel
17 Okt 2002  Karlsruhe - Tollhaus
18 Okt 2002  Bonn - Harmonie
20 Okt 2002  Darmstadt - An Sibin
23 Nov 2002  Einbeck-Sülbeck - Beim Esel
24 Nov 2002  Bielefeld - Forum
25 Nov 2002  Stuttgart - Altes Schützenhaus
27 Nov 2002  Freiburg - Jazzhaus
28 Nov 2002  Heidelberg - Karlstorbahnhof
29 Nov 2002  Ulm - Roxy

Österreich
01 Dez 2002  Graz - Orpheum
02 Dez 2002  Wien - B72
03 Dez 2002  Feldkirch - Rauch Club cancelled

Schweiz
05 Dez 2002  Winterthur - Salzhaus
06 Dez 2002  Herisau - Casino
08 Dez 2002  Basel - Atlantis


> Programm-Infos
Donnerstag, 17. Oktober 2002 - Tollhaus, Karlsruhe

LUKA BLOOM

Vier Jahre ließ sich der irische Songwriter Zeit, um ein neues Album mit ausschließlich eigenem Material vorzulegen. Ohne Zeitdruck und ohne Eile ließ er im auch von REM genutzten Windmill Lane Studio seine Songs ganz allmählich Kontur gewinnen. Gäste wie der Darabouka-Spieler Mohamed Bouhanna, die Akkordeon-Instanz Mairtín O'Connor oder die irische Pop-Ikone Sinéad O'Connor trugen nach und nach ihren Teil dazu bei, Between the Mountain and the Moon zu einem Meisterwerk werden zu lassen, mit dem Luka Bloom der endgültige Aufstieg in die erste Liga der internationalen Songschreiber vergönnt sein sollte...

www.tollhaus-karlsruhe.de


Freitag, 18. Oktober 2002 - Harmonie, Bonn

Live in der Harmonie:
LUKA BLOOM


Wenn der Ire Luka Bloom in dem Song "Rainbow Day" singt "I want a simple life, try to be a good man", dann fällt es wirklich leicht, das zu glauben. Grundsolide, an die eigene Durchschnittlichkeit erinnernd, veröffentlicht er seit Jahren Alben, die zwar nicht die Welt verändern werden, aber doch den Moment. Nach dem puristischen Cover-Album "Keeper Of The Flame" gießt er bei "Between The Mountain And The Moon" ein ganzes Füllhorn über den Arrangements aus. Bei "Moonslide" perlt eine wunderschöne Gitarre um den monoton füllenden Bass, während das perkussive "I'm A Bogman" vollgestopft ist mit gesamteuropäischen Einflüssen. Von der Stimmung schließt die neue CD an "Salty Heaven" an, aber die elf Songs sind noch feinsinniger, noch treffender.

www.globalewirtschaft.de/harmonie


Samstag, 23. November 2002 - Beim Esel, Einbeck-Sülbeck

LUKA BLOOM

Als Barry Moore vor rund fünfzehn Jahren in einem Flieger nach New York saß, wird er von der bleiernen Monotonie, die Passagiere eines Transatlantik-Fluges üblicherweise wie eine Zwangsjacke im Griff hat, nicht viel bemerkt haben. Schließlich hatte der Mann aus dem irischen Newbridge etwas zu tun - er musste sich einen neuen Namen überlegen. Stunden später betrat er den Flughafen JFK und hatte es geschafft. The artist formerly known as Barry Moore hieß nun und fortan Luka Bloom........ Luka Bloom ist ohnehin ein Mensch, der für den Augenblick lebt: "Mit meiner Musik versuche ich Momente festzuhalten, die mich stark berührt haben." Seine Stücke sind Standbilder besonderer Befindlichkeiten, die der Hörer mühelos nachempfinden kann. Live funktioniert das mitunter sogar besser als vor dem heimischen Plattenspieler, wie der Sänger es in vielen Live Konzerten bewies. Eine Gitarre und seine charismatische Stimme - mehr braucht der irische Magier nicht.

www.kunst-kultur-northeim.de


Sonntag, 24. November 2002 - Forum Bielefeld - Boge Fabrik, Bielefeld

So, 24.11. LUKA BLOOM (IRL)
Einlaß: 20:30 Uhr; Beginn: 21:30 Uhr

LUKA BLOOM ist einer der angesehensten irischen Songwriter. Heute wird er solo auftreten und alte und neue Songs seiner langen Karriere vorstellen, sowie einige ausgesuchte Coverversionen zum Besten geben. Seine sonore Stimme und starke Bühnenpräsenz werden diesen Abend zu einem Besonderen machen.

www.forum-bielefeld.com


Mittwoch, 27. November 2002 - Jazzhaus, Freiburg

Veranstaltung Luka Bloom - solo
Datum 27.11.2002, 20.00 Uhr
Ort / Halle : Freiburg / Jazzhaus

Nach einem Album mit ausschließlich Coverversionen legendärer Popsongs, präsentiert LUKA BLOOM auf seiner neuen LP Between the Mountain and the Moon nun eigene Lieder. Damit hat der irische Singer/Songwriter wohl endgültig zu sich selbst und somit in die erste Liga der irischen Liedermacher gefunden. Denn: mit dem Album ist LUKA BLOOM ein ganz großer Wurf gelungen..... Nach den umjubelten Auftritten im Februar diesen Jahres wird LUKA BLOOM seine Tournee im Herbst fortsetzen und neben den Liedern des neuen Albums ein Best-Of-Programm seiner bisherigen Karriere vorstellen.

www.jazzhaus.de


Donnerstag, 28. November 2002 - Karlstorbahnhof, Heidelberg

Luka Bloom
"Between the Mountain and the Moon"

... Bloom verbreitet mit seinen neuen Liedern einen enormen Esprit, gleichzeitig eine ungewöhnliche Ausgeglichenheit. Und immer wieder ist es der unverwechselbare, gelegentlich leicht melancholische Gesang bzw. Sprechgesang von Luka Bloom, der einen nicht losläßt. Sein Gitarren- und Mandolaspiel, mal folkig nach irischer Manier, mal zart, mal perkussiv, läßt die Lieder mit viel Groove und Wärme herüberkommen....

www.karlstorbahnhof.de


Freitag, 29. Oktober 2002 - Roxy, Ulm

Luka Bloom

... Seine neue CD Between the mountain and the moon ist auf bemerkenswerte Weise inspiriert von einfachen Menschen, von von jenen Helden, die nicht im Rampenlicht der Öffentlichkeit stehen. Wie ein roter Faden ziehen sich Referenzen an Menschen durch das Album, die für Luka jeder für sich Größe besitzen. Was ihn auszeichnet, ist die Einfachheit, die Schlichtheit und zugleich Schönheit und Harmonie seiner feinsinnigen, treffenden Songs. Während der Sänger - und laut Lou Reed einer der besten Songwriter der Welt - sich auf seinen Alben eher spröde und ernsthaft gibt, entwickelt er auf der Bühne echte Entertainer-Qualitäten. Live wird Luka neben seiner aktuellen CD eine Art "Best of ..." der Vorgängeralben mit gewohnt charmantem Understatement und knochentrockenem irischen Humor präsentieren. Wer jemals ein Konzert des sympathischen Iren gesehen hat, weiß, dass eine Stimme, eine Gitarre und vor allem großartige Songs ausreichen, um einen Saal voller Menschen emotional berühren zu können.

www.roxy.ulm.de


Dienstag, 3. Dezember 2002 - Rauch Club, Feldkirch / Österreich

di 03.12. < luka bloom (irland)

Vier Jahre ließ sich der irische Songwriter Zeit, um ein neues Album mit ausschließlich eigenem Material vorzulegen. Ohne Zeitdruck und ohne Eile ließ er (...) seine Songs ganz allmählich Kontur gewinnen. Gäste wie der Darabouka-Spieler Mohamed Bouhanna, die Akkordeon-Instanz Mairtín O'Connor oder die irische Pop-Ikone Sinéad O'Connor trugen nach und nach ihren Teil dazu bei, Between the Mountain and the Moon zu einem Meisterwerk werden zu lassen, mit dem Luka Bloom der endgültige Aufstieg in die erste Liga der internationalen Songschreiber vergönnt sein sollte...

www.sonderbar.at/rauch/club.html


04.12.2002 - Kleine Zeitung, Steiermark - Kultur

Sonntag, 1.12.2002 - Orpheum, Graz
Luka Bloom: Open-Air fürs Kämmerlein

Eine Begegnung mit einem der besten Singer/Songwriter, der mit Sehnsuchtsdrogen dealt und auf die Plattenindustrie pfeift....

www.kleinezeitung.at/steiermark


Donnerstag, 5. Dezember 2002 - Salzhaus, Winterthur / Schweiz

Luka Bloom (IRL)
Der irische Singer/Songwriter auf Acoustic-Tour

«Niemals hatte ich derart viel Spass am Aufnahmeprozess, wie bei meiner neusten Platte», sagte Luka Bloom kürzlich. Das erklärt, warum der irische Singer/Songwriter für die Produktion von "Between The Mountain and The Moon" zwei Jahre brauchte. Bei seinem neusten Album arbeitete er unter anderem mit Sinead O'Connor zusammen. Luka Bloom hatte seinen grössten Hit mit der gelungen Acoustic-Coverversion von LL Cool J's "I Need Love" und konnte sich im Zuge des Erfolgs bei einem breiten Publikum etablieren. 1998 hatte er aber vorerst genug von den Zwängen eines Major Labels und produzierte in der Folge seine CDs selber. Sein Album "The Barry Moore Years" war z.B. nur über seine Website erhältlich. Dennoch hielt Luka Blooms Erfolg an, so dass er jetzt wieder auf ausgedehnte Europa-Tour geht. Im Salzhaus wird uns der irische Künstler, nur von seiner Gitarre begleitet, mit seinen Songs verzaubern.

www.salzhaus.ch


Freitag, 6. Dezember 2002 - Casino, Herisau / Schweiz

Luka Bloom
Freitag, 6. Dezember 2002, 20.00 Uhr - Casino Herisau
(nummerierte Sitzplätze)

Der begnadete irische Singer/Songwriter ist wieder einmal in der Schweiz live zu sehen.
Seit über einer Dekade tourt Luka Bloom regelmässig als "One Man Show" durch unser Land. Luka hat in den vergangenen zwei Jahren vor über 50.000 Zuschauern gespielt (inkl. Paleo, Gurten und St. Gallen). Nach seinem letzten von uns veröffentlichten Coveralbum "Keeper of the Flame", wird mit "Between the Mountain And The Moon" ein neues Studioalbum herausgegeben. Unter anderem wurde das Album mit Beteiligung von Sinead O'Connor eingespielt!

Aktuelles Album: Between The Mountain and the Moon (Warner).

www.dominoevent.ch/konzerte/bloom.html


Sonntag, 8. Dezember 2002 - Atlantis, Basel / Schweiz

Luka Bloom

Lou Reed bewundert ihn. Wenn Luka Bloom ins Basler Atlantis kommt und dort seine neue CD Between the Mountain and the Moon vorstellt, so gehört das zu den stillen Erdbeben eines Basler Musik-Herbstes: wenig Getöse, grosse Wirkung. Wer ist der Mann, der sich hinter "Luka" von Suzanne Vega und Leopold "Bloom" von James Joyce versteckt, und eigentlich den wohlklingenden Namen Barry Moore führt? So schnell lässt sich darauf keine befriedigende Antwort geben: nur soviel ein höchsttalentierter Mann, der es wagt, grossen Plattenfirmen zu trotzen. Der mit einer Handvoll Alben geradewegs zu den Idolen der Grossen geworden ist. Der eine Sinéad O'Connor zu einem Gastauftritt auf seiner CD einladen kann. Ein Folk-Sänger und Songwriter, der über die Helden seiner neuen CD solche Sätze sagt: "Leute, die täglich kämpfen und überleben, einfache Leute, die ihre Familie durchbringen, die lieben, lachen und trotz aller Probleme innerlich nicht verhärten".

www.topact.ch/files/e_00115.htm



Neue Westfälische, Bielefeld - 27.11.2002

November-Songs
Der irische Liedermacher Luka Bloom wärmte im Forum Herz und Seele

Bielefeld - Typen wie Luka Bloom erinnern irgendwie immer an die Jungschar. Damals gehörte einer mit Gitarre um den Hals an das Lagerfeuer wie das heimliche Zigaretterauchen aufs Mädchenklo. Die Lieder hießen "Leaving on a Jetplane" oder "Country Roads", eingängige Melodien für Herz und Seele mit englischen Texten als sanfte Revolte gegen "Mundorgel" und Konsorten.

Luka Bloom
Ganz schön frech: Luka Bloom ist ein Folksänger der etwas anderen Art

Beim Auftritt des irischen Songwriters im Forum wurde schon am Eingang deutlich, dass die weiße-Tauben-Aura der Folkmusik in den letzten zwei Jahrzehnten wenig Federn lassen musste. Gleich im Eingang gabs eine Leseprobe für den "Folker!" - ein Magazin für Folk, Lied und Weltmusik - mit einem Luka-Bloom-Special samt Zitat: "Wenn die Welt Krieg führt, müssen wir mehr Musik machen."

Derart eingestimmt, harrte man der Lieder, die da kommen sollten. Und ließ sich an diesem Novemberabend nur allzu gerne in den Bann ziehen von einem Mann, der dazu bestimmt zu sein scheint, ein warmes Licht in diese dunkle Jahreszeit zu tragen. Natürlich und sympathisch kommt der 47-jährige Ire daher; seine politische Korrektheit ist wohltuend unmissionarisch und seine Lieder erzählen von den wirklich wichtigen Dingen im Leben: Liebe, Schmerz und Hoffnung - der Mann hat Erfahrung.

Auf seine Folk-Vergangenheit wollte Luka Bloom ab Mitte der 80er Jahre eigentlich gar nicht mehr angesprochen werden. Viele Jahre war er unter seinem bürgerlichen Namen Barry Moore als "Irish Folkie" durch die Clubs und Pubs getingelt, immer im Schatten seines großen Bruders Christy Moore, der auf der Grünen Insel bereits zu Lebzeiten zur Volkslegende geworden war. Die Enge und Verfilzung der irischen Folkszene trieb ihn oft außer Landes, doch für eine richtige Solokarriere fehlte ihm, anders als seinem Bruder, zunächst an Charisma - von seinen Alben nahm jedenfalls kaum jemand Notiz. Der Versuch, seine Kränkung mit Alkohol zu kompensieren, endete wie bei so vielen in Sucht und Krankheit. Moore fand schließlich die Kraft, sich aus der Abhängigkeit zu lösen, konzentrierte sich auf sein Engagement in der irischen Anti-AKW-Bewegung - und zu unser aller Glück auf die Musik.

1987 sagte Barry Moore Dublin Lebewohl und siedelte nach New York über. Dort legte er sich seinen neuen Namen zu, "Luka" in Anlehnung an einen Song von Suzanne Vega, "Bloom" entlehnte er der Hauptfigur aus James Joyces "Ulysses". Lebenserfahrung, Weisheit und Gelassenheit sprechen heute aus den Liedern und Kommentaren des irischen Barden, der mit seinem aktuellen Album Between the Mountain and the Moon ein Meisterwerk mit ausschließlich eigenem Material vorgelegt hat.

Bloom, der bereits mit den Violent Femmes und den Pogues tourte, steht jenseits des Prinzips Folkmusik für eine Kultur von Liedermachern, die ihre eigenen Lieder machen.

Review und Foto: Nicole Hille-Priebe
© Neue Westfälische, Bielefeld
Artikel von Gudrun Schnitker


Mannheimer Morgen - 28.11.2002

"Ich mag Menschen und ihre Geschichten"
Luka Bloom aus Dublin kommt in den Heidelberger Karlstorbahnhof

Heidelberg - Luka Bloom braucht nicht viel, um in seinem Element zu sein. Eigentlich ist es nur die Gitarre in den Händen. Alles Weitere - Strom, Technik, eine Band - kann hinzukommen, muss aber nicht. Bloom ist ein hervorragender Gitarrist, doch vor allem ist er Geschichtenerzähler.

Lou Reed nannte den Iren gar einen der besten lebenden Songwriter. Dennoch hat der 47-Jährige nichts von einem Altmeister. Dafür wirkt er zu wendig, zu neugierig - und zu bescheiden.

Vor einem Jahr hat der Songpoet sein sechstes Soloalbum vorgelegt, doch ist er darauf stolz wie ein Debütant. "Ich habe es allein aufgenommen - ohne Plattenfirma", erzählt er im Gespräch mit dem "Morgen Magazin". "Daher war es ein ganz besonderes Projekt für mich."

Für "Between the mountain and the moon" hat sich Bloom nach mehr als 30 Jahren Musikerdasein wieder in die Independent-Szene begeben - eine Reaktion auf den Frust mit seiner früheren Plattenfirma, dem Sony-Konzern, der den ruhigen Musiker fallen ließ.

Zwei Jahre hat er an neuen Songs gefeilt, die ihm nun erstmals "selbst gehören": "Ich habe mir Zeit genommen, ging einige Tage ins Studio, machte Pause, um Geld mit Konzerten zu verdienen, und ging wieder an die Arbeit." Was anstrengend klingt, entpuppte sich für den Musiker als befriedigende Zeit: "Es war eine gute Zeit und im Grunde ganz einfach."

So klingen die neuen Songs denn auch. Sie sind von jener Natürlichkeit, mit der Bloom einst Rap in seinen Akustik-Folk integrierte - als sei dies eine selbstverständliche Kombination. Diesmal finden sich neben leichten Gitarrenpickings afrikanische Trommeln, Akkordeon und Mariachi-Trompeten - irischer Folk ist da nur ein Strang unter vielen.

Entsprechend weiträumig singt Bloom von Fremden und Freunden, die ihm auf Reisen, in Büchern oder vor der Haustür in Dublin begegnen. Politisches überlässt er anderen. "Ich bin ein einfacher Mann", sagt der Sänger. "Und ich mag Menschen und ihre Geschichten." Kein Wunder, dass der Sympath mit dem prallvollen Tourplan eingeschworene Fans in Europa, Amerika und Australien hat. Für die sind Blooms Konzerte wie einen alten Freund zu treffen.

Luka Bloom: Donnerstag, 28. November, 21 Uhr, Heidelberger Karlstorbahnhof.

Ulrike Rechel
© Mannheimer Morgen
www.morgenweb.de/service/nix_wie_raus


Südwest Presse - Ulmer Kulturspiegel - 29.11.2002

Die Band bin ich und die Gitarren
Interview mit Luka Bloom

Luka Bloom zählt zu den bekanntesten und eigenwilligsten Songwritern Irlands. Udo Eberl sprach mit dem Musiker, der heute, Freitag, 20 Uhr, im Roxy spielen wird.

Wissen Sie schon, welche Songs Sie im Roxy spielen werden?

LUKA BLOOM: Nein, keine Ahnung. Ich plane meine Shows nie im voraus. Ich gehe auf die Bühne und lasse mich von der Stimmung inspirieren. Das ist für mich so, als würde ich mich im Café mit Freunden treffen. Da wird ja auch nicht vorher abgemacht, über welche Themen man redet.

Aber Sie werden doch auch Stücke Ihrer immer noch aktuellen CD "Between the Mountain and the Moon" spielen?

BLOOM: Bestimmt, aber auch Songs von älteren Platten und Stücke, die von mir noch gar nicht aufgenommen worden sind.

Kommen Sie mit Band ins Roxy?

BLOOM: Ich bin die Band. Ich, meine drei Gitarren und ein großer Sound. Man wird eine Band bestimmt nicht vermissen.

Kaum zu glauben, denn auf CD sind Ihre Songs oft sehr aufwendig orchestriert.

BLOOM: Das stimmt, aber auf der Bühne und im Studio, das sind zwei völlig unterschiedliche Geschichten. Das Konzert ist ein eher intimes Erlebnis, bei dem die Stücke auf das Wesentliche reduziert werden. Im Studio habe ich die Möglichkeit, ein akustisches Statement abzugeben und alles aus den Songs herauszuholen.

Um was geht es in Ihren Texten?

BLOOM: Ich bin kein politischer Songwriter. Ich beschäftige mich in meinen Songs mit den ganz normalen Problemen und Themen von ganz normalen Menschen.

Erstaunlich ist, dass Sie trotz Ihres Sounds auch viele Rockfans begeistern.

BLOOM: Wer mich schon live erlebt hat, den wundert das nicht mehr. Ich bin ja durchaus auch von Rock, Reggae oder HipHop beeinflusst. Ich bin Ire, und schon deshalb offen für alle musikalischen Einflüsse.

Sie spielen auf Ihrer Tournee bewusst in Clubs, bestehen aber auf ein absolutes Rauchverbot - und das als Ire. Wie kommt das?

BLOOM: Ich spiele 40 Konzerte am Stück. Da muss ich mich und meine Stimme einfach schützen.

Udo Eberl
© Südwest Presse - Ulmer Kulturspiegel
www.suedwest-aktiv.de/region/swp_ulm/ulmer_kulturspiegel


Basler Agenda - Nr. 48 - Donnerstag, 5. Dezember 2002

Singer/Songwriter und wandelndes Kleinunternehmen: Luka Bloom
Selbst ist der Mann

Zehn Jahre können einen Menschen stark verändern, ohne dass diese Verschiebungen in seiner Persönlichkeit und seinem OElig;uvre im ersten Augenblick auffallen würden. 1992 ritt der irische Singer-Songwriter Luka Bloom auf einer Erfolgswelle, seine ganze Gangart liess Optimismus verspüren. Nach mageren Wanderjahren in seinem Heimatland war er 1987 in die USA ausgewandert und hatte sich dort einen Namen als feuriger und zugleich einfühlsamer Einzel-Performer gemacht, mit seinem 92er-Album "The Acoustic Motorbike" hatte sich Bloom perfekt zwischen Melancholie und Frohsinn platziert, und seine folkige Interpretation von LL Cool J's Rap-Ballade "I Need Love" wurde verdientermassen zum Radio-Hit für Schlaue.

Bereits 1995 geriet Blooms Aufstieg aber ins Stocken, als seine Partner beim Multi Warner das Interesse an ihm verloren und das Album "Turf" durchfallen liessen. Ein neuer Vertrag mit dem Sony-Konzern verlängerte die geschäftliche Durststrecke um weitere Jahre, aber inzwischen hat Bloom die Konsequenzen aus dieser dürren Zeit gezogen. Seit dem Coverversionen-Album "Keeper Of The Flame" (2000) ist er seine eigene Plattenfirma und finanziert seine Studio-Sessions selbst, damit er die Vergabe der Lizenz- und Vertriebsrechte an seinen Platten selbst bestimmen kann, wenn er die Musik nicht gleich direkt übers Internet verkauft.

Kräftiger, selbstbewusster
Mit dem Laptop in der einen Hand und der Klampfe in der anderen ist dieses wandelnde Kleinunternehmen auf steter Konzertreise und vermag auch seine alte Mischung aus Humor und Nachdenklichkeit auf die Bühne zu bringen.

Dass er seine Karriere selbst in die Hand genommen hat, lässt sich auch an seiner Musik, an seinem ganzen Auftreten ablesen: Blooms Stimme ist kräftiger und selbstbewusster geworden, sein Gesprächsstil forscher, und auch seine Songtexte auf dem aktuellen Werk "Between The Mountain And The Moon" sind direkter als früher. Zehn Jahre können einen Menschen unmerklich, und doch entscheidend verändern: Der Singer/Songwriter Luka Bloom ist dafür das beste Beispiel.

Basel, Atlantis, Sonntag, 8.12., 21 Uhr.

Nick Joyce
© Basler Agenda - Dezember 2002
Wochenzeitung für Veranstaltungen, Freitzeit und Kultur


Luka Bloom Live Reviews
22.02.2002  Colos-Saal, Aschaffenburg
24.02.2002  WDR Sendesaal, Köln
24.11.2002  Forum, Bielefeld

Setlisten
Deutschland
14.02.2002  Räucherei, Kiel
15.02.2002  Audimax, Hamburg
16.02.2002  Capitol, Hannover
21.02.2002  Café Muffathalle, München
22.02.2002  Colos-Saal, Aschaffenburg
23.02.2002  Frankfurter Hof, Mainz
24.02.2002  WDR Sendesaal, Köln
18.10.2002  Harmonie, Bonn
23.11.2002  Beim Esel, Einbeck-Sülbeck
24.11.2002  Forum, Bielefeld

Österreich
02.12.2002  B72, Wien

Schweiz
05.12.2002  Salzhaus, Winterthur
06.12.2002  Casino, Herisau
08.12.2002  Atlantis, Basel

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